Das UZIN Einschlussverfahren

Alt-Parkett und Alt-Klebstoff bleiben

Der Neubelag wird mit Hilfe eines dreischichtigen Dichtklebe-Systems auf dem bestehenden Alt-Parkett verlegt. Das dreischichtige Dichtklebe-System besteht aus zwei elastischen Polyurethanschichten und einem dazwischenliegenden Spezialverlegevlies. In Verbindung mit den elastisch abgedichteten Wandanschlussfugen verhindert dieses System zuverlässig jeden weiteren Austritt belasteter Stäube aus der hermetisch eingeschlossenen Unterkonstruktion. 

Vorteile:

  • Keinerlei aufwendige Entfernung und Entsorgung belasteter Altschichten
  • Neuverlegung jeder Art von Bodenbelag möglich
  • Bereits praktisch erprobt mit Prüfgutachten
  • Geringer Gesamtkostenaufwand

Voraussetzungen: 

  • Alt-Parkett muss vollflächig festliegen bzw. Hohlstellen müssen entsprechend verschraubt werden
  • Zusätzliche erforderliche Aufbauhöhe von ca. 3 mm plus Neubelagsdicke erforderlich

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1. Verlegen von Parkett auf Alt-Parkett

1. Verlegen von Parkett auf Alt-Parkett

Als Neu-Parkett wird quellunempfindliches, formstabiles Eiche-Mosaikparkett bzw. eine Diagonalverlegung zum bestehenden Alt-Parkett empfohlen, um auftretende Verformungs- und Scherkräfte möglichst gering zu halten. Der Einbau anderer Hölzer und Formate ist sicher ebenfalls möglich, jedoch in der Höhe der von ihnen ausgehenden Kräfte etwas weniger gut einschätzbar. Der 2-K PUR-Parkettklebstoff UZIN MK 92 S gewährleistet im Verbund mit dem Spezialverlegevlies UZIN Multimoll Vlies einen dichten Einschluß der PAK-beIasteten Stäube im verbleibenden Alt-Parkett sowie eine Entkoppelung der beiden Parkettschichten.

Arbeitsanweisung

  1. Holzfeuchte im Alt-Parkett mit einem geeigneten elektrischen Meßgerät prüfen. Pro 10 m² Fläche ist eine Feuchtemessung durchzuführen. Meßpunkte in einen Plan eintragen und mit fortlaufenden Nummern markieren. Die Holzfeuchte darf an keiner Stelle unter 8% bzw. über 10 % betragen.


  2. Meßergebnisse in einem Protokoll festhalten und dieses von der örtlichen Bauleitung vor Beginn der Verlegearbeiten unterzeichnen lassen.


  3. Alt-Parkettflächen auf Hohlstellen überprüfen. Hohlstellen und Stellen mit zweifelhafter Verbundfestigkeit zum Untergrund mit geeigneten Schrauben im Raster von 30 x 30 cm fest und dauerhaft mit dem Untergrund verbinden.


  4. Fehlende oder entfernte Alt-Parkettelemente exakt bündig zur Alt-Parkettoberfläche durch eine Holzspanplatte mit entsprechender Dicke ersetzen und diese wie unter 3. mittels geeigneten Schrauben mit dem Untergrund verbinden.


  5. Die Randfuge des Alt-Parketts entlang aufgehenden Bauteilen muß mind. 15 mm breit sein. Randfuge prüfen und ggf. über die volle Dicke des Alt-Parketts auf mind. 15 mm Breite nacharbeiten.


  6. Alt-Parkett mit Schleifpapier der Körnung 36 ganzflächig schleifen und Reste von Pflegemittel- und Siegelschichten vollständig entfernen.


  7. Alt-Parkettfläche und besonders den Randfugenbereich mit einem leistungsfähigen Staubsauger gründlich absaugen.


  8. Entlang allen aufgehenden Bauteilen (Wände, Säulen, Zargen, Rohre usw.) Randfugen mit PUR-Dichtschaum füllen und dicht schließen. Oberstehenden PUR-Dichtschaum nach dem Erhärten bündig zur Oberkante des Alt-Parketts abschneiden und entfernen.


  9. Randfugen von der örtlichen Bauleitung auf lückenlose Einbringung und geschlossene Oberfläche kontrollieren und mit schriftlicher Bestätigung abnehmen lassen.


  10. Gesamte Arbeitsfläche mit einem leistungsfähigen Staubsauger gründlich absaugen.


  11. UZIN Multimoll Vlies in Bahnen auslegen, grob zuschneiden und anschließend mit 2-K PUR-Parkettklebstoff UZIN MK 92 S vollflächig auf der geschliffenen und gesäuberten Alt-Parkettfläche verkleben. Zum Anmischen und zur Verarbeitung des Klebstoffs die Produktinformation für UZIN MK 92 S genau beachten. Anstelle von Parkett, wie in der Produktinformation beschrieben, wird hier mit diesem Klebstoff im ersten Schritt das UZIN Multimoll Vlies verklebt. Im Grundsatz gelten dabei die fachlichen Regeln und Arbeitsweisen für Bodenbelagarbeiten. Klebstoffauftrag mit UZIN Zahnleiste B1, Klebstoffverbrauch 600 - 700 g/m², Verarbeitungszeit des angemischten Klebstoffs ca. 30 Minuten.


  12. Beim Einlegen des UZIN Multimoll Vlieses Längs- und Kopfnähte stumpf stoßen und auf saubere spaltfreie Nähte achten. Bei Bedarf Kanten schneiden. Nach dem Einlegen und Anreiben das UZIN Multimoll Vlies bündig zu aufgehenden Bauteilen beschneiden. Die im Randbereich sich darunter befindliche, elastisch abgedichtete Randfuge wird dabei überklebt.


  13. Frisch verlegtes UZIN Multimoll Vlies mit einer mehrgliedrigen Walze mit ca. 30 kg Gewicht vollflächig, gleichmäßig anwalzen. Verlegte Fläche anschließend bis zum Abbinden des Klebstoffs, aber mind. 3 Stunden nicht betreten.


  14. Verlegen des Neu-Parketts auf der Vliesoberfläche mit 2-K PUR-Parkettklebstoff UZIN MK 92 S nach den fachlichen Regeln für Parkettarbeiten. Zum Anmischen und zur Verarbeitung des Klebstoffs die Produktinformation für UZIN MK 92 S genau beachten. Klebstoffauftrag mit UZIN Zahnleiste B11, Klebstoffverbrauch 1000 - 1200 g/m², Verarbeitungszeit des angemischten Klebstoffs ca. 30 Minuten.


  15. Schleifen und Versiegeln des Neu-Parketts ist bereits 24 Stunden nach der Verlegung möglich.

Alle Angaben beziehen sich auf ein Raumklima mit 20 °C und einer relativen Luftfeuchte von nicht mehr als 60 %. Soweit nicht anders angegeben, sind die fachlichen Regeln, Normen, Merkblätter und die Produktinformationen der verwendeten UZIN Produkte sowie die Verlegehinweise der Belaghersteller zu beachten. Änderungen der beschriebenen Arbeitsweise sind nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung von UZIN zulässig.

Mit dem hier vorgeschlagenen, innovativen Sanierungsaufbau für schadstoffbelastete Alt-Parkettböden kann eine gut funktionierende, neue Fußbodenkonstruktion erstellt werden, von der nach unserer besten Kenntnis und Erfahrung auch eine sehr gute Sperrwirkung gegenüber partikelförmigen Schadstoffen zu erwarten ist. Bei ausschließlicher Verwendung der vorgeschlagenen UZIN Produkte, deren sach- und fachgerechter Verarbeitung sowie strikter Einhaltung der Verarbeitungsanleitung bieten wir Gewährleistung für die normgerechte Beschaffenheit und Funktion des Bodens für 2 Jahre. Ausdrücklich ausgeschlossen von jeder Gewährleistung sind die Dichtigkeit des erstellten Fußbodens gegenüber Schadstoffen aller Art sowie im Zusammenhang mit solchen Schadstoffen entstehende Sanierungs- und Entsorgungskosten.

2. Verlegen von Linoleum auf Alt-Parkett

2. Verlegen von Linoleum auf Alt-Parkett

Als Neu-Belag eignen sich prinzipiell alle Ausführungen von Linoleum-Belägen. Die flexible selbstverlaufende 2-K PUR-Spachtelmasse UZIN KR 410 gewährleistet im Verbund mit dem 2-K PUR-Parkettklebstoff UZIN MK 92 S und dem Spezialverlegevlies UZIN Multimoll Vlies einen dichten Einschluß der PAK belasteten Stäube im verbleibenden Alt-Parkett und ergibt eine glatte, ebene Verlegefläche für die Verlegung von Linoleum.

Arbeitsanweisung

  1. Holzfeuchte im Alt-Parkett mit einem geeigneten elektrischen Meßgerät prüfen. Pro 10 m² Fläche ist eine Feuchtemessung durchzuführen. Meßpunkte in einen Plan eintragen und mit fortlaufenden Nummern markieren. Die Holzfeuchte darf an keiner Stelle unter 8% bzw. über 10 % betragen.
  2. Meßergebnisse in einem Protokoll festhalten und dieses von der örtlichen Bauleitung vor Beginn der Verlegearbeiten unterzeichnen lassen.
  3. Alt-Parkettflächen auf Hohlstellen überprüfen. Hohlstellen und Stellen mit zweifelhafter Verbundfestigkeit zum Untergrund mit geeigneten Schrauben im Raster von 30 x 30 cm fest und dauerhaft mit dem Untergrund verbinden.
  4. Fehlende oder entfernte Alt-Parkettelemente exakt bündig zur Alt-Parkettoberfläche durch eine Holzspanplatte mit entsprechender Dicke ersetzen und diese wie unter 3. mittels geeigneten Schrauben mit dem Untergrund verbinden.
  5. Die Randfuge des Alt-Parketts entlang aufgehenden Bauteilen muß mind. 15 mm breit sein. Randfuge prüfen und ggf. über die volle Dicke des Alt-Parketts auf mind. 15 mm Breite nacharbeiten.
  6. Alt-Parkett mit Schleifpapier der Körnung 36 ganzflächig schleifen und Reste von Pflegemittel- und Siegelschichten vollständig entfernen.
  7. Alt-Parkettfläche und besonders den Randfugenbereich mit einem leistungsfähigen Staubsauger gründlich absaugen.
  8. Entlang allen aufgehenden Bauteilen (Wände, Säulen, Zargen, Rohre usw.) Randfugen mit PUR-Dichtschaum füllen und dicht schließen. Überstehenden PUR-Dichtschaum nach dem Erhärten bündig zur Oberkante des Alt-Parketts abschneiden und entfernen.
  9. Randfugen von der örtlichen Bauleitung auf lückenlose Einbringung und geschlossene Oberfläche kontrollieren und mit schriftlicher Bestätigung abnehmen lassen.
  10. Gesamte Arbeitsfläche mit einem leistungsfähigen Staubsauger gründlich absaugen.
  11. UZIN Multimoll Vlies in Bahnen auslegen, grob zuschneiden und anschließend mit 2-K PUR-Parkettklebstoff UZIN MK 92 S vollflächig auf der geschliffenen und gesäuberten Alt-Parkettfläche verkleben. Zum Anmischen und zur Verarbeitung des Klebstoffs die Produktinformation für UZIN MK 92 S genau beachten. Anstelle von Parkett, wie in der Produktinformation beschrieben, wird hier mit diesem Klebstoff im ersten Schritt das UZIN Multimoll Vlies verklebt. Im Grundsatz gelten dabei die fachlichen Regeln und Arbeitsweisen für Bodenbelagarbeiten. Klebstoffauftrag mit UZIN Zahnleiste B1, Klebstoffverbrauch 600 - 700 g/m², Verarbeitungszeit des angemischten Klebstoffs ca. 30 Minuten.
  12. Beim Einlegen des UZIN Multimoll Vlieses Längs- und Kopfnähte stumpf stoßen und auf saubere spaltfreie Nähte achten. Bei Bedarf Kanten schneiden. Nach dem Einlegen und Anreiben das UZIN Multimoll Vlies bündig zu aufgehenden Bauteilen beschneiden. Die im Randbereich sich darunter befindliche, elastisch abgedichtete Randfuge wird dabei überklebt.
  13. Frisch verlegtes UZIN Multimoll Vlies mit einer mehrgliedrigen Walze mit ca. 30 kg Gewicht vollflächig, gleichmäßig anwalzen. Verlegte Fläche anschließend bis zum Abbinden des Klebstoffs, aber mind. 3 Stunden nicht betreten.
  14. Spachteln der Vliesoberfläche mit 2-K PUR-Klebstoff UZIN MK 92 S. Zum Anmischen und zur Verarbeitung des 2-K PUR-Klebstoffs die Produktinformation für UZIN MK 92 S genau beachten. Auftragen des Klebstoffs mit der Glättkelle, Verbrauch ca. 500 g/m², Trocknungszeit ca. 16 Std.
  15. Glätten der mit UZIN MK 92 S vorgespachtelten Fläche mit der 2-K PUR-Spachtelmasse UZIN KR 410. Zum Anmischen und zur Verarbeitung der 2-K PUR-Spachtelmasse die Produktinformation für UZIN KR 410 genau beachten. Auftragen der Spachtelmasse mit der Glättkelle, Verbrauch ca. 1,3 kg/m². Die 2-K PUR-Spachtelmasse ist nach ca. 24 Stunden verlegereif.
  16. Verlegen des Linoleumbelags mit 2-K Dispersionsklebstoff UZIN KE 603 nach den fachlichen Regeln für Bodenbelagarbeiten. Zum Anmischen und zur Verarbeitung des Klebstoffs die Produktinformation für UZIN KE 603 genau beachten. Klebstoffauftrag mit UZIN Zahnleiste B2, Klebstoffverbrauch 450 - 500 g/m², Verarbeitungszeit des angemischten Klebstoffs ca. 30 Minuten.
  17. Das Fräsen und Ausfugen der Belagsnähte mit Schmelzschweißdraht kann nach 24
    Stunden erfolgen.

Alle Angaben beziehen sich auf ein Raumklima mit 20 °C und einer relativen Luftfeuchte von nicht mehr als 60 %. Soweit nicht anders angegeben, sind die fachlichen Regeln, Normen, Merkblätter und die Produktinformationen der verwendeten UZIN Produkte sowie die Verlegehinweise der Belaghersteller zu beachten. Änderungen der beschriebenen Arbeitsweise sind nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung von UZIN zulässig.

Mit dem hier vorgeschlagenen, innovativen Sanierungsaufbau für schadstoffbelastete Alt-Parkettböden kann eine gut funktionierende, neue Fußbodenkonstruktion erstellt werden, von der nach unserer besten Kenntnis und Erfahrung auch eine sehr gute Sperrwirkung gegenüber partikelförmigen Schadstoffen zu erwarten ist. Bei ausschließlicher Verwendung der vorgeschlagenen UZIN Produkte, deren sach- und fachgerechter Verarbeitung sowie strikter Einhaltung der Verarbeitungsanleitung bieten wir Gewährleistung für die normgerechte Beschaffenheit und Funktion des Bodens für 2 Jahre. Ausdrücklich ausgeschlossen von jeder Gewährleistung sind die Dichtigkeit des erstellten Fußbodens gegenüber Schadstoffen aller Art sowie im Zusammenhang mit solchen Schadstoffen entstehende Sanierungs- und Entsorgungskosten.

3. Verlegen von PCV Belägen auf Alt-Parkett

3. Verlegen von PVC-Belägen auf Alt-Parkett

Als Neu-Belag eignen sich prinzipiell alle Ausführungen von PVC-Belägen. Die flexible selbstverlaufende 2-K PUR-Spachtelmasse UZIN KR 410 gewährleistet im Verbund mit dem 2-K PUR-Parkettklebstoff UZIN-MK 92 S und dem Spezialverlegevlies einen dichten Einschluß der PAK-belasteten Stäube im verbleibenden Alt-Parkett und ergibt eine glatte, ebene Verlegefläche für die Verlegung von PVC-Belägen.

Arbeitsanweisung 

  1. Holzfeuchte im Alt-Parkett mit einem geeigneten elektrischen Meßgerät prüfen. Pro 10 m² Fläche ist eine Feuchtemessung durchzuführen. Meßpunkte in einen Plan eintragen und mit fortlaufenden Nummern markieren. Die Holzfeuchte darf an keiner Stelle unter 8% bzw. über 10% betragen.
  2. Meßergebnisse in einem Protokoll festhalten und dieses von der örtlichen Bauleitung vor Beginn der Verlegearbeiten unterzeichnen lassen.
  3. Alt-Parkettflächen auf Hohlstellen überprüfen. Hohlstellen und Stellen mit zweifelhafter Verbundfestigkeit zum Untergrund mit geeigneten Schrauben im Raster von 30 x 30 cm fest und dauerhaft mit dem Untergrund verbinden.
  4. Fehlende oder entfernte Alt-Parkettelemente exakt bündig zur Alt-Parkettoberfläche durch eine Holzspanplatte mit entsprechender Dicke ersetzen und diese wie unter 3. mittels geeigneten Schrauben mit dem Untergrund verbinden.
  5. Die Randfuge des Alt-Parketts entlang aufgehenden Bauteilen muß mind. 15 mm breit sein. Randfuge prüfen und ggf. über die volle Dicke des Alt-Parketts auf mind. 15 mm Breite nacharbeiten.
  6. Alt-Parkett mit Schleifpapier der Körnung 36 ganzflächig schleifen und Reste von Pflegemittel- und Siegelschichten vollständig entfernen.
  7. Alt-Parkettfläche und besonders den Randfugenbereich mit einem leistungsfähigen Staubsauger gründlich absaugen.
  8. Entlang allen aufgehenden Bauteilen (Wände, Säulen, Zargen, Rohre usw.) Randfugen mit PUR-Dichtschaum füllen und dicht schließen. Überstehenden PUR-Dichtschaum nach dem Erhärten bündig zur Oberkante des Alt-Parketts abschneiden und entfernen.
  9. Randfugen von der örtlichen Bauleitung auf lückenlose Einbringung und geschlossene Oberfläche kontrollieren und mit schriftlicher Bestätigung abnehmen lassen.
  10. Gesamte Arbeitsfläche mit einem leistungsfähigen Staubsauger gründlich absaugen.
  11. UZIN Multimoll Vlies in Bahnen auslegen, grob zuschneiden und anschließend mit 2-K PUR-Parkettklebstoff UZIN MK 92 S vollflächig auf der geschliffenen und gesäuberten Alt-Parkettfläche verkleben. Zum Anmischen und zur Verarbeitung des Klebstoffs die Produktinformation für UZIN MK 92 S genau beachten. Anstelle von Parkett, wie in der Produktinformation beschrieben, wird hier mit diesem Klebstoff im ersten Schritt das UZIN Multimoll Vlies verklebt. Im Grundsatz gelten dabei die fachlichen Regeln und Arbeitsweisen für Bodenbelagarbeiten. Klebstoffauftrag mit UZIN-Zahnleiste B1. Klebstoffverbrauch 600 - 700 g/m², Verarbeitungszeit des angemischten Klebstoffs ca. 30 Minuten.
  12. Beim Einlegen des UZIN Multimoll Vlieses Längs- und Kopfnähte stumpf stoßen und auf saubere spaltfreie Nähte achten. Bei Bedarf Kanten schneiden. Nach dem Einlegen und Anreiben das UZIN-Multimoll Vlies bündig zu aufgehenden Bauteilen beschneiden. Die im Randbereich sich darunter befindliche, elastisch abgedichtete Randfuge wird dabei überklebt.
  13. Frisch verlegtes UZIN Multimoll Vlies mit einer mehrgliedrigen Walze mit ca. 30 kg Gewicht vollflächig, gleichmäßig anwalzen. Verlegte Fläche anschließend bis zum Abbinden des Klebstoffs, aber mind. 3 Stunden nicht betreten.
  14. Spachteln der Vliesoberfläche mit 2-K-PUR-Klebstoff UZIN-MK 92 S. Zum Anmischen und zur Verarbeitung des 2-K-PUR-Klebstoffs die Produktinformation für UZIN-MK 92 S genau beachten. Auftragen des Klebstoffs mit der Glättkelle, Verbrauch ca. 500 g/m², Trocknungszeit ca. 16 Std.
  15. Glätten der mit UZIN MK 92 S vorgespachtelten Fläche mit der 2-K PUR-Spachtelmasse UZIN KR 410. Zum Anmischen und zur Verarbeitung der 2-K PUR-Spachtelmasse die Produktinformation für UZIN KR 410 genau beachten. Auftragen der Spachtelmasse mit der Glättkelle, Verbrauch ca. 1,3 kg/m². Die 2-K PUR-Spachtelmasse ist nach ca. 24 Stunden verlegereif.
  16. Anschleifen der 2-K PUR-Spachtelmassenschicht aus UZIN KR 410 unmittelbar vor dem Verlegen des PVC-Belags mit einem Schleifpapier der Körnung 80.
  17. 2-K PUR-Spachtelmassenschicht aus UZIN KR 410 Staubsauger gründlich absaugen.
  18. Verlegen des PVC-Belags mit Dispersions-Haftklebstoff UZIN KE 2000 S nach den fachlichen Regeln für Bodenbelagarbeiten. Zur Verarbeitung des Klebstoffs die Produktinformation für UZIN KE 2000 S genau beachten. Klebstoffauftrag mit UZIN Zahnleiste A 1, Klebstoffverbrauch 250 -300 g/m². Alternativ mit Universal Textilbelags-Klebstoff UZIN UZ 90 nach dem Regeln für Bodenbelagarbeiten. Klebstoffauftrag mit der UZIN Zahnleiste je nach Bodenbelg mit der Zahnung B1 bzw. B2 Klebstoffverbrauch ca. 200-400 g/m². 

Alle Angaben beziehen sich auf ein Raumklima mit 20 °C und einer relativen Luftfeuchte von nicht mehr als 60 %. Soweit nicht anders angegeben, sind die fachlichen Regeln, Normen, Merkblatter und die Produktinformationen der verwendeten UZIN Produkte sowie die Verlegehinweise der Belagshersteller zu beachten. Änderungen der beschriebenen Arbeitsweise sind nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung von UZIN zulässig.

Mit dem hier vorgeschlagenen, innovativen Sanierungsaufbau für schadstoffbelastete Alt-Parkettböden kann eine gut funktionierende, neue Fußbodenkonstruktion erstellt werden, von der nach unserer besten Kenntnis und Erfahrung auch eine sehr gute Sperrwirkung gegenüber partikelförmigen Schadstoffen zu erwarten ist. Bei ausschließlicher Verwendung der vorgeschlagenen UZIN Produkte, deren sach- und fachgerechter Verarbeitung sowie strikter Einhaltung der Verarbeitungsanleitung bieten wir Gewährleistung für die normgerechte Beschaffenheit und Funktion des Bodens für 2 Jahre. Ausdrücklich ausgeschlossen von jeder Gewährleistung sind die Dichtigkeit des erstellten Fußbodens gegenüber Schadstoffen aller Art sowie im Zusammenhang mit solchen Schadstoffen entstehende Sanierungs- und Entsorgungskosten.

4. Verlegen von Textilbelägen auf Alt-Parkett

4. Verlegen von Textil-Belägen auf Alt-Parkett

Als Neu-Belag eignen sich prinzipiell alle Ausführungen von Textil-Belägen. Die flexible selbstverlaufende 2-K PUR-Spachtelmasse UZIN KR 410 gewährleistet im Verbund mit dem 2-K PUR-Parkettklebstoff UZIN MK 92 S und dem Spezialverlegevlies einen dichten Einschluß der PAK belasteten Stäube im verbleibenden Alt-Parkett und ergibt eine glatte, ebene Verlegefläche für die Verlegung von Textil-Belägen.

Arbeitsanweisung

  1. Holzfeuchte im Alt-Parkett mit einem geeigneten elektrischen Meßgerät prüfen. Pro 10 m² Fläche ist eine Feuchtemessung durchzuführen. Meßpunkte in einen Plan eintragen und mit fortlaufenden Nummern markieren. Die Holzfeuchte darf an keiner Stelle unter 8% bzw. über 10% betragen.
  2. Meßergebnisse in einem Protokoll festhalten und dieses von der örtlichen Bauleitung vor Beginn der Verlegearbeiten unterzeichnen lassen.
  3. Alt-Parkettflächen auf Hohlstellen überprüfen. Hohlstellen und Stellen mit zweifelhafter Verbundfestigkeit zum Untergrund mit geeigneten Schrauben im Raster von 30 x 30 cm fest und dauerhaft mit dem Untergrund verbinden.
  4. Fehlende oder entfernte Alt-Parkettelemente exakt bündig zur Alt-Parkettoberfläche durch eine Holzspanplatte mit entsprechender Dicke ersetzen und diese wie unter 3. mittels geeigneten Schrauben mit dem Untergrund verbinden.
  5. Die Randfuge des Alt-Parketts entlang aufgehenden Bauteilen muß mind. 15 mm breit sein. Randfuge prüfen und ggf. über die volle Dicke des Alt-Parketts auf mind. 15 mm Breite nacharbeiten.
  6. Alt-Parkett mit Schleifpapier der Körnung 36 ganzflächig schleifen und Reste von Pflegemittel- und Siegelschichten vollständig entfernen.
  7. Alt-Parkettfläche und besonders den Randfugenbereich mit einem leistungsfähigen Staubsauger gründlich absaugen.
  8. Entlang allen aufgehenden Bauteilen (Wände, Säulen, Zargen, Rohre usw.) Randfugen mit PUR-Dichtschaum füllen und dicht schließen. Überstehenden PUR-Dichtschaum nach dem Erhärten bündig zur Oberkante des Alt-Parketts abschneiden und entfernen.
  9. Randfugen von der örtlichen Bauleitung auf lückenlose Einbringung und geschlossene Oberfläche kontrollieren und mit schriftlicher Bestätigung abnehmen lassen.
  10. Gesamte Arbeitsfläche mit einem leistungsfähigen Staubsauger gründlich absaugen.
  11. UZIN Multimoll Vlies in Bahnen auslegen, grob zuschneiden und anschließend mit 2-K PUR-Parkettklebstoff UZIN MK 92 S vollflächig auf der geschliffenen und gesäuberten Alt-Parkettfläche verkleben. Zum Anmischen und zur Verarbeitung des Klebstoffs die Produktinformation für UZIN MK 92 S genau beachten. Anstelle von Parkett, wie in der Produktinformation beschrieben, wird hier mit diesem Klebstoff im ersten Schritt das UZIN Multimoll Vlies verklebt. Im Grundsatz gelten dabei die fachlichen Regeln und Arbeitsweisen für Bodenbelagarbeiten. Klebstoffauftrag mit UZIN Zahnleiste B1, Klebstoffverbrauch 600 - 700 g/m², Verarbeitungszeit des angemischten Klebstoffs ca. 30 Minuten.
  12. Beim Einlegen des UZIN Multimoll Vlieses Längs- und Kopfnähte stumpf stoßen und auf saubere spaltfreie Nähte achten. Bei Bedarf Kanten schneiden. Nach dem Einlegen und Anreiben das UZIN Multimoll Vlies bündig zu aufgehenden Bauteilen beschneiden. Die im Randbereich sich darunter befindliche, elastisch abgedichtete Randfuge wird dabei überklebt.
  13. Frisch verlegtes UZIN Multimoll Vlies mit einer mehrgliedrigen Walze mit ca. 30 kg Gewicht vollflächig, gleichmäßig anwalzen. Verlegte Fläche anschließend bis zum Abbinden des Klebstoffs, aber mind. 3 Stunden nicht betreten.
  14. Spachteln der Vliesoberfläche mit 2-K PUR-Klebstoff UZIN MK 92 S. Zum Anmischen und zur Verarbeitung des 2-K PUR-Klebstoffs die Produktinformation für UZIN MK 92 S genau beachten. Auftragen des Klebstoffs mit der Glättkelle, Verbrauch ca. 500 g/m², Trocknungszeit ca. 16 Std.
  15. Glätten der mit UZIN MK 92 S vorgespachtelten Fläche mit der 2-K PUR-Spachtelmasse UZIN KR 410. Zum Anmischen und zur Verarbeitung der 2-K PUR-Spachtelmasse die Produktinformation für UZIN KR 410 genau beachten. Auftragen der Spachtelmasse mit der Glättkelle, Verbrauch ca. 1,3 kg/m². Die 2-K PUR-Spachtelmasse ist nach ca. 24 Stunden verlegereif.
  16. Anschleifen der 2-K PUR-Spachtelmassenschicht aus UZIN KR 410 unmittelbar vor dem Verlegen des Textil-Belags mit einem Schleifpapier der Körnung 80.
  17. 2-K PUR-Spachtelmassenschicht aus UZIN KR 410 mit einem leistungsfähigen Staubsauger gründlich absaugen.
  18. Verlegen des Textil-Belags mit 2-K Dispersionsklebstoff UZIN KE 603 nach den fachlichen Regeln für Bodenbelagarbeiten. Zum Anmischen und zur Verarbeitung des Klebstoffs die Produktinformation für UZIN KE 603 genau beachten. Klebstoffauftrag mit UZIN Zahnleiste B1 Klebstoffverbrauch 350 - 450 g/m², Verarbeitungszeit des angemischten Klebstoffs ca. 30 Minuten.

Alle Angaben beziehen sich auf ein Raumklima mit 20 °C und einer relativen Luftfeuchte von nicht mehr als 60 %. Soweit nicht anders angegeben, sind die fachlichen Regeln. Normen, Merkblatter und die Produktinformationen der verwendeten UZIN Produkte sowie die Verlegehinweise der Belagshersteller zu beachten. Änderungen der beschriebenen Arbeitsweise sind nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung von UZIN zulässig.

Mit dem hier vorgeschlagenen, innovativen Sanierungsaufbau für schadstoffbelastete Alt-Parkettböden kann eine gut funktionierende, neue Fußbodenkonstruktion erstellt werden, von der nach unserer besten Kenntnis und Erfahrung auch eine sehr gute Sperrwirkung gegenüber partikelförmigen Schadstoffen zu erwarten ist. Bei ausschließlicher Verwendung der vorgeschlagenen UZIN Produkte, deren sach- und fachgerechter Verarbeitung sowie strikter Einhaltung der Verarbeitungsanleitung bieten wir Gewährleistung für die normgerechte Beschaffenheit und Funktion des Bodens für 2 Jahre. Ausdrücklich ausgeschlossen von jeder Gewährleistung sind die Dichtigkeit des erstellten Fußbodens gegenüber Schadstoffen aller Art sowie im Zusammenhang mit solchen Schadstoffen entstehende Sanierungs- und Entsorgungskosten.